Teilzahlungen & Skonto richtig buchen — ohne Chaos in der Buchhaltung
Was tun, wenn der Kunde nicht den vollen Rechnungsbetrag zahlt? Und wie funktioniert Skonto rechtssicher? Der Praxis-Leitfaden für Selbständige in AT & DE.
Was tun, wenn der Kunde nicht den vollen Rechnungsbetrag zahlt? Und wie funktioniert Skonto rechtssicher? Der Praxis-Leitfaden für Selbständige in AT & DE.
Die meisten Rechnungsprogramme kennen nur zwei Zustände: offen oder bezahlt. Die Realität dazwischen bleibt unsichtbar:
Wer hier mit Excel oder Notizen arbeitet, macht sich angreifbar: Eine Mahnung über den vollen Betrag trotz Teilzahlung wirkt unprofessionell — und im Wiederholungsfall sogar rechtsrelevant.
Jede Zahlung wird als eigener Posten auf der Rechnung erfasst — mit Datum, Betrag und Art:
| Art | Bedeutung | Effekt |
|---|---|---|
| Vollzahlung | Gesamtbetrag auf einmal | Rechnung → bezahlt |
| Teilzahlung | Beliebiger Teilbetrag | Offener Betrag sinkt, Status „teilweise bezahlt" |
| Skonto | Zahlung mit vereinbartem Abzug | Rest gilt je Vereinbarung als erlassen |
Skonto bedeutet: Der Kunde zieht einen vereinbarten Abzug ab (typisch 2–3% bei Zahlung binnen 7 Tagen). Rechtlich gilt die Rechnung dann als vollständig beglichen — der Abzug ist kein offener Rest, sondern eine vereinbarte Preisnachlässe.
Faustregel: Eine Zahlung ab ca. 90% des Bruttobetrags per Skonto gekennzeichnet schließt die Rechnung vollständig ab. Wichtig: Das sollte in deinen Zahlungsbedingungen („bei Zahlung innerhalb von 7 Tagen 3% Skonto") vorab vereinbart sein.
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